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Propstei Rhein-Main wächst

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat seit Oktober 2017 nur noch fünf Propsteien. Bisher war ihr Kirchengebiet in sechs Propsteibereiche gegliedert. Mit der Propsteineuordnung verteilt das Team der Pröpstinnen und Pröpste seine Zuständigkeiten neu.

Mehr dazu bei der EKHN

Wenn Propst Oliver Albrecht in Wiesbaden in der Schwalbacher Straße in sein Auto steigt, dann erreicht er Gemeinden wie Rüdesheim oder Bad Camberg in 30 Minuten. Bis nach Usingen im Taunus dauert die Fahrt eine Stunde. Seit Oktober 2017 fällt die weite Fahrt ins Dekanat „Nassauer Land“ weg, denn dieses Dekanat gehört jetzt zu Rheinhessen. Aber sein Propsteibezirk ist um Frankfurt und Offenbach gewachsen. Die neu gebildete Propstei heißt „Rhein-Main“. Bis Offenbach braucht der Propst bei freier Autobahn auch nur eine Stunde, nimmt aber wegen des dichten Verkehrs lieber das Rad in der Bahn mit. „In der Bahn kann ich arbeiten und komme entspannt an.“

Die Veränderung der Propsteigrenzen und Verringerung der Zahl der Propsteien geschieht im Zuge langfristiger, struktureller Veränderungen in der EKHN.

So wie Gemeinden und Dekanate aus pragmatischen Gründen zusammengelegt und Grenzziehungen verändert werden, so geschieht das auch auf der höheren Ebene. Alle von der Neuordnung betroffenen Dekanate wurden bereits in unterschiedlichen Veranstaltungen auf den Wechsel ihrer Propsteizugehörigkeit vorbereitet.

Unverändert bleiben die nördlichen Propsteien Oberhessen und Nord-Nassau. Neu zugeschnitten wurden neben Rhein-Main auch die Propsteien „Rheinhessen und Nassauer Land“, die Propstei „Starkenburg“ sowie „Rheinhessen“. Die Neuordnung war bereits im November 2015 von der Kirchensynode als dem obersten Organ der EKHN beschlossen worden.


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