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"Schnitzeljagd" mit den Kreuzfahrern

Die moderne Variante eines gut bekannten Geländespiels ...

Kreuzfahrer unterwegs – Schnitzeljagd 2.0

Die meisten dürften die klassische Schnitzeljagd kennen: Man folgt den Spuren, die eine andere Gruppe gelegt hat, löst vielleicht ein paar Rätsel unterwegs und kommt hoffentlich am Ziel an. Das kann man gut mit Kreide und Papier machen, aber es gibt auch eine moderne Variante mit deutlich mehr Hightech-Einsatz: Geocaching.

 

Heutzutage benötigt man auch keine speziellen Hilfsmittel mehr, sondern ein durchschnittliches Handy mit GPS genügt. Als wir an einem Samstag im März mit ein paar Kreuzfahrern in Hohenstein auf unserem Gelände mit dem Frühjahrsputz fertig waren, bot sich vor dem Heimweg noch die Gelegenheit, in Hohenstein einen Cache, also ein Schatzversteck, zu suchen.

 

Los ging es am Ortsschild, wo zunächst einmal ein Code geknackt werden musste, um ein paar fehlende Koordinaten zu erhalten, die uns über ein paar Wiesen zum nächsten Wegpunkt führten. Insgesamt galt es noch zwei weitere Wegpunkte zu finden und Rätsel zu lösen, bevor wir die Koordinaten für das Cache-Versteck hatten.

 

Nun kennen wir als Kreuzfahrer die Burg dort ziemlich gut, aber die Koordinaten führten uns nicht in die Burg, sondern auf den alten Trampelpfad, der am Burgberg hinab ins Unterdorf führt und den wir schon lange nicht mehr benutzt hatten. Von dort führte uns das

GPS auf den Felssporn unterhalb der Burg. Dort konnten wir auch gleich noch etwas Neues über unsere „Hausburg“ lernen: Unterhalb der heutigen Burg befand sich früher noch eine andere, kleinere Burg namens Greifenstein, von der nur noch ein paar Mauerreste zu sehen sind. Am Fuße einer dieser Mauern fanden wir dann auch den „Schatz“, eine kleine Kiste mit einem Buch, in das sich die glücklichen Finder eintragen können, bevor sie die Kiste, gut getarnt, wieder verstecken.

 

Nachdem wir so unsere „Mission“ erfüllt hatten und es schon langsam dunkel wurde, kraxelten wir wieder hoch zum Burgtor und fuhren zurück nach Wiesbaden. Für die nächste Großfahrt (es geht in diesem Sommer nach Schottland) haben wir allerdings schon klassische Wanderkarten besorgt…

Carsten Stork


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